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Archiv, Monat: Oktober 2018

Sparen Sie bares Geld!

So beteiligen Sie den Fiskus an Ihren Handwerkerkosten!

Möchten Sie auch gern bares Geld sparen? Dann setzen Sie doch einfach Ihre Handwerkerkosten von der Steuer ab! Sowohl als Mieter als auch als Eigentümer können Sie Handwerkerleistungen steuerlich absetzen – und zwar bis zu 1.200 € im Jahr.

Handwerkerleistungen mit Steuervorteil

Vielen ist gar nicht bewusst, dass sie Steuern sparen können, wenn sie ihre Handwerkerrechnung bei der Steuererklärung angeben und anrechnen lassen. Es ist aber so! Mit dem Steuerbonus auf Handwerksleistungen aller Art können Sie pro Jahr 20 Prozent von maximal 6.000 Euro sparen, die Sie für die Leistungen ihrer Handwerker rund um Haus und Wohnung ausgegeben haben.

Welche Handwerkerleistungen kann ich von der Steuer absetzen?

Vom Staat steuerlich begünstigt werden handwerkliche Arbeiten, die für die Renovierung, Erhaltung und Modernisierung durchgeführt werden. Wenn Sie uns als Handwerker beauftragen, können Sie beispielsweise
die Reparatur, Wartung oder den Austausch von Heizungsanlagen,
die Reparatur, Wartung oder den Austausch von Gas- und Wasserinstallationen oder
die Modernisierung des in die Jahre gekommenen Badezimmers
von der Steuer absetzen.

Wie kann ich Handwerkerleistungen von der Steuer absetzen?

Ganz einfach: Reichen Sie alle Handwerkerrechnungen eines Jahres und die dazugehörenden Zahlungsbelege (Überweisungsbeleg oder Kontoauszug) mit Ihrer Steuererklärung beim Finanzamt ein. Die Steuerersparnis wird automatisch mit Ihrer Einkommenssteuer verrechnet.
Wichtig: Lassen Sie sich von Ihrem Handwerker immer eine rechtsgültige Rechnung ausstellen! Steuerlich begünstig sind die Arbeitskosten sowie die Fahrtkosten einschließlich der darauf entfallenen Mehrwertsteuer, nicht aber die Materialkosten. Deshalb müssen Arbeitskosten und Fahrtkosten in der Handwerkerrechnung gesondert ausgewiesen sein.

Also, wenn Sie dabei sind, Ihre Steuererklärungen vorzubereiten oder abzugeben, denken Sie daran, Ihre Handwerkerkosten abzusetzen und sparen Sie!

GROHE RED® Boilersystem

Heißes Wasser aus dem Wasserhahn, sofort, günstig und kindersicher mit dem GROHE RED® Boilersystem

Die Zukunft der Trinkwassersysteme – GROHE RED® bringt Leitungswasser zum Kochen

Haben Sie sich nicht schon immer gewünscht, es würde kochendes, 100 Grad Celsius heißes Wasser aus Ihrem Wasserhahn kommen anstatt nur warmes, damit Sie nicht immer warten müssen, bis Ihr Wasserkocher oder Ihr Wassertopf kocht?

Kochend heißes Wasser ohne Wartezeit direkt aus dem Wasserhahn gibt es mit GROHE RED®, dem genialen und sparsamen Trinkwassersystem von Grohe.

Ihre Vorteile

  • Sie müssen nie wieder Wasser aufkochen und auf heißes Wasser warten, sondern haben immer sofort kochendes Wasser zur Hand, wenn Sie es brauchen.
  • Sie sparen jede Menge Zeit und Energie (und den Platz für den Wasserkocher).
  • GROHE CoolTouch® isoliert und Sie können die Armatur gefahrlos anfassen.
  • Die getestete und zertifizierte Kindersicherung ChildLock® schützt speziell die Kleinen vor Verbrühungen.

Funktionalität garantiert

Das Boilersystem GROHE RED® besteht nur aus einer Armatur und einem Boiler, der unter jeder Spüle montiert werden kann. Die Heißwasser-Armaturen gibt es in den Varianten Mono (für jederzeit kochendes Wasser) und Duo (für warmes und kaltes Mischwasser + jederzeit kochendes Wasser). Beide Armaturen erhalten Sie in zwei Auslauf-Designs und den Farbvarianten Chrom sowie Supersteel. Zwei Boilervarianten halten wahlweise bis zu 3 bzw. 6 Liter kochendes Wasser bereit.

Positive Energiebilanz

Wie viel heißes Wasser brauchen Sie so über den Tag verteilt? Sie kochen vielleicht regelmäßig Kaffee und Tee, brühen ein Fertiggericht auf, blanchieren Gemüse, müssen das Babyfläschchen sterilisieren oder fettiges Geschirr reinigen. Da kommen schnell einige Liter heißes Wasser zusammen, die mit dem Wasserlocher oder auf dem Herd teuer erhitzt werden müssen.

Ein Rechenbeispiel:

Ein GROHE Red® Boiler kostet laut Grohe im Grundbetrieb (also Standby) nur 0,10 Euro* am Tag, um das Wasser auf 100 °C heiß zu halten. Wird beispielsweise viermal am Tag ein Liter kochendes Wasser entnommen, kommen Verbrauchskosten von 0,08 Euro hinzu – insgesamt entstehen in diesem Beispiel also Kosten von gerade einmal 18 Cent/Tag bzw. ca. 5,40 Euro/Monat.

(* berechnet auf den durchschnittlichen Stromkosten 2009 Deutschland und in Abhängigkeit von der Umgebungs- und Wassertemperatur)

Nicht nur praktisch, sondern auch schön

Übrigens: Einen Designpreis hat der heiße Hahn auch gewonnen, nämlich den reddot design award 2011/2012, ein internationaler Designpreis, der jährlich in den Kategorien Produktdesign und Kommunikationsdesign vergeben wird.

Pelletöfen

Pelletöfen – die Powerpakete unter den Kaminöfen

Können Sie sich etwas Schöneres vorstellen, als ein prasselndes Feuer im Kamin, wenn es draußen so richtig ungemütlich ist? Keine Heizung strahlt wohligere Wärme aus.

Moderne Pelletöfen verbreiten nicht nur dieses unvergleichliche Wohlbehagen, sie verbinden auch Ökologie, Ökonomie und Komfort in einzigartiger Weise: Sie arbeiten weitestgehend automatisch und sparen Heizkosten; sie sind kostengünstig im Betrieb und ihre Anschaffung wird staatlich gefördert; sie nutzen heizstarke und emissionsarme Holzpellets und schonen die Umwelt.

Ob Wärme aus regenerativen Energien oder alternative Heiztechnik – als Meisterbetrieb beraten wir Sie, wenn Sie neu bauen, sanieren oder einfach über eine neue Heizung nachdenken. Hans Otte berät, plant und führt alle notwendigen Arbeiten aus. Und unterstützt mit gutem Rat bei der Beantragung von Zuschüssen und Darlehen – bei Altbauten lässt sich der Ergänzungskredit der KfW „Energieeffizient Sanieren“ sogar mit der Förderung des BAFA für Pelletheizungen kombinieren.

Dächer und Fassaden aus Metall

Dächer und Fassaden aus Metall: Langlebig, leicht und sturmsicher

Dächer und Fassaden gibt es je nach Vorliebe, Region und zu erfüllender Aufgabe in den verschiedensten Ausführungen – aus Ziegeln und Stein, Holzbaustoffen oder Metall. Die moderne Architektur, Bauherren und Designer sind immer auf der Suche nach neuen Akzenten. Metalldächer spielen hier heute eine wesentliche Rolle, insbesondere da moderne Produkte den Wunsch nach individuellen Gestaltungsmöglichkeiten und eine einfache Handhabung optimal verbinden.

Metalldächer und Metallfassaden für Privat und Gewerbe

Wer neu baut oder einen Altbau umfassend saniert, steht schnell vor der Frage, wie er Dach oder Fassade gestalten möchte. Dächer (und Fassaden) aus Metall eignen sich im privaten Umfeld für

  • Wohnhaus,
  • Gartenhaus,
  • Garage
  • oder Carport

Traditionell sind Metalldächer und Metallfassaden aus Handel, Gewerbe, Industrie und Landwirtschaft bekannt. Heute werden sie auch vielfach bei der Sanierung denkmalgeschützter Immobilien eingesetzt. Zink wird für Dächer bereits seit mehr als 150 Jahren genutzt.

Warum ein Metalldach oder eine Metallfassade?

Dächer oder Fassaden aus Aluminium, Kupfer, Stahl, Titan oder Zink setzen reizvolle Akzente im Neubau und in der Sanierung. In Form und Abmessungen sind Metalldächer und Metallfassaden denkbar flexibel, nahezu alle Rundungen können problemlos nachvollzogen werden, sie sind schnell verlegt und lange haltbar – im Gegensatz zu anderen Materialien wird Metall nicht porös, es verwittert nicht, ist frostsicher und beständig.

Metalldächer können ebenso gut als Flachdach wie als Steildach gestaltet werden. Dachfenster, Dachentwässerung, Schneefang oder Photovoltaik können auf einem Metalldach wie auf jedem anderen Dach verbaut werden. Auch die zeitgemäße Wärmedämmung mit einer geeigneten Isolierung stellt kein Problem dar.

Diese Gründe sprechen für ein Dach oder eine Fassade aus Metall:

  • zeitsparende, wirtschaftliche Montage und Verlegung filigrane Details, Rundungen und Sonderformen können mit Metall einfach hergestellt werden
  • viele verschiedenen Farben und veredelte Oberflächen: Titanzink (walzblank oder vorbewittert), Edelstahl (verzinnt oder verkupfert), Kupfer oder Aluminium (farbig beschichtet)
  • bruchsicher und unempfindlich
  • nicht brennbar
  • pflege- und wartungsfrei
  • recyclingfähig

Aufbau und Konstruktion von Metalldächern und Metallfassaden

Dächer und Fassaden aus Metall werden üblicherweise auf einer Unterkonstruktion aus Holz aufgebaut und erhalten eine dem Bedarf entsprechend berechnete Wärmedämmung.

Metallplatten, -schindeln oder -rauten können in verschiedenen Verlegearten auf Hausdächern und an Hausfassaden angeordnet werden. Eine traditionelle Optik wird ebenso möglich wie junge, moderne Alternativen. Mit dem Winkelstehfalz beispielsweise erhalten auch große Flächen eine lebendige, markante Struktur.

Barrierefreies Bad

Barrierefreies Bad mit KfW-Förderung

Denken Sie auch manchmal an Ihre Zukunft? Daran, wie es ist, im eigenen Zuhause älter zu werden?

Jeder Mensch altert. Jeder Mensch altert anders. Da wohl fast jeder am liebsten in den eigenen vier Wänden alt werden möchte, ist es umso wichtiger, rechtzeitig und mit Blick in die Zukunft dafür zu sorgen, dass z. B. das Bad möglichst barrierefrei und für jedermann gut und selbständig nutzbar ist.

Im Programm „Altersgerecht Umbauen (159 und 455)“ fördert die KfW mit zinsgünstigen Krediten und Zuschüssen Maßnahmen, die auch im Alter ein selbstbestimmtes Leben ermöglichen.

Fragen? Sprechen Sie uns gern an!

So sieht ein barrierefreies Bad aus

Ein barrierefreies Bad ist stufenlos gestaltet. Es gilt, Gefahrenquellen und Stolperfallen zu beseitigen, um das unfallfreie Begehen des Bades zu ermöglichen. Dazu trägt außerdem eine gute und blendfreie Ausleuchtung des Raumes bei. Und keine Sorge: ein barrierefreies Bad kann auch auf kleinem Raum entstehen.

Wesentliche Punkte, die bei Neubau oder Sanierung in die Gestaltung eines barrierefreien Bades einbezogen werden sollten:

  • ausreichend große, einfach zu erreichende und leicht zu bedienende Armaturen
  • Praktikable Einstiegs- und Sitzhöhen
  • Sitzmöglichkeiten, Stütz- und Haltegriffe usw.
  • optimale Raumentlüftung

Barrierefrei kann ein Bad sowohl mit Dusche als auch mit Wanne sein. Unser Tipp: Ideal sind ebenerdige Duschen.

Die Möglichkeiten der Gestaltung und die Auswahl an geeigneten Produkten für ein barrierefreie Bad sind groß. Bei Fragen und wenn Sie Ihr persönliches barrierefreies Bad planen wollen, beraten wir Sie gern ausführlich – sprechen Sie uns an!

Energieeffizient und für die Zukunft sanieren

Mit dem Investitionszuschuss „Energieeffizient sanieren“ wird von der KfW auch die energetische Sanierung des eigenen Heims unterstützt, die Ihnen im Alter bares Geld spart.

Der Zuschuss wird gezahlt, wenn

  • Wände, Dach oder Geschossdecken gedämmt werden
  • Fenster und Außentüren erneuert werden
  • eine Lüftungslage mit Wärmerückgewinnung eingebaut wird
  • die Heizungsanlage erneuert bzw. modernisiert wird

Die Förderhöhen unterscheiden sich je nach Maßnahmenpaket und erzielter CO2-Einsparung. Wichtig ist, dass an der Planung und Durchführung ein Sachverständiger beteiligt ist, der auch die entsprechenden Anträge stellt. Hier geht es für Bauherren direkt zur Expertensuche!

Energie sparen

Energie sparen

Wussten Sie, dass mehr als 70 Prozent der Energie, die in einem Haushalt verbraucht wird, für Heizung und Warmwasser verbraucht wird? Jede Kilowattstunde (kWh – verwendete Maßeinheit für die Energie), die nicht verbraucht wird, ist eine gute Kilowattstunde, denn sie verursacht keine Kosten und schont die Umwelt.

Umweltfreundlich, effizient und gefördert heizen mit Sonnenenergie

Eine neue Heizungsanlage kann den Energieverbrauch um bis zu 30 Prozent reduzieren, wird für Heizung und Warmwasserbereitung zusätzlich Solarenergie genutzt sogar noch mehr.

Hochleistungsfähige Solarkollektoren erzielen heute auch bei geringer Sonneneinstrahlung hohe Wirkungsgrade, erwärmen das tägliche Brauchwasser und unterstützen die Heizung.

Das Marktanreizprogramm zur Förderung von Maßnahmen zur Nutzung erneuerbarer Energien fördert seit August 2012 Solaranlagen mit deutlich höheren Investitionszuschüssen:

  1. Förderbeitrag für bis zu 40 qm Bruttokollektorfläche: 1.500 bis 3.600 Euro
  2. Förderbeitrag für Bruttokollektorflächen zwischen 20 bis 100 qm: 3.600 Euro bis 18.000 Euro

Darüber hinaus gibt es unter bestimmten Voraussetzungen verschiedene Bonusförderbeträge.

Beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) erfahren Sie alles über die Förderung von Solarthermieanlagen, bekommen eine Liste förderfähiger Solaranlagen und Kollektoren und sämtliche zur Beantragung benötigten Formulare.

Display von Nibe

Senken Sie Ihren Energieverbrauch mit einer neuen Heizungsanlage unterstützt durch Solarenergie um mehr als 30 Prozent

TIPP: Mit dem Energiesparkonto den eigenen Energieverbrauch besser im Blick

Das Energiesparkonto ist ein vom Bundesumweltministerium gefördertes Projekt. Registrierte Nutzer können hier beobachten, wie sich ihr persönlicher Energieverbrauch entwickelt, wie er im Vergleich zu anderen Haushalten steht und wo sich wie Energie sparen lässt – die Erfolgskontrolle ist dann auch gleich mit dabei. Mit der EnergieCheck-App für Android und iPhone wird das regelmäßige Sammeln von Energiedaten noch einfacher.

Trinkwasser sparen

Kostenloses Regenwasser in Haus und Garten nutzen, Wasser sparen und Ressourcen schonen

Laut Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft verbrauchte 2014 jeder Deutsche 121 Liter Wasser am Tag. Am meisten Wasser wird für Körperpflege und die Toilettenspülung verwendet. Durch die Nutzung von Regenwasser kann der Verbrauch von kostbarem Trinkwasser wesentlich gesenkt werden.

Wofür kann Regenwasser genutzt werden?

Nur für einen geringen Teil des vom Menschen täglich verbrauchten Wassers ist Wasser in Trinkwasserqualität nötig. Wer Regenwasser nutzt, kann also einen großen Teil seines Trinkwasserverbrauchs reduzieren.

Die Nutzung von Regenwasser für die Gartenbewässerung ist für viele Menschen schon lange wieder selbstverständlich und die Regentonne hat ihren Weg zurück in die Gärten gefunden.

Im Haushalt kann Regenwasser am einfachsten für Waschmaschine und Toilette genutzt, mithilfe der richtigen Technik aber sogar für Dusche und Schwimmbad verwendet werden. Laut Studien kann eine vierköpfige Familie durch die Nutzung von Regenwasser täglich ca. 136 Liter Trinkwasser sparen.

Auch für Betriebe und Unternehmen ist die Nutzung von Regenwasser als Betriebswasser einen gute Möglichkeit, Wasser und Kosten zu sparen und gleichzeitig Umwelt und Ressourcen zu schonen.

Warum Regenwassernutzung?

Die Vorteile von Regenwasser sind vielfältig:

  • Regenwasser ist optimal fürs Wäschewaschen. Es ist besonders weiches Wasser, da es keinen Kalk enthält und reinigt deshalb besser als Trinkwasser, mit weniger Waschmittel.
  • Pflanzen, auch Zimmerpflanzen lieben Regenwasser.
  • Durch Regenwassernutzung wird das Grundwasser geschont, da weniger Grundwasser für die Trinkwasserversorgung entnommen wird.
  • Regenwassernutzung entlastet Kanalisation und Gemeinden.
  • Regenwasser spart Trinkwasser ein. Es kann bis zu 50 Prozent des Wasserbedarfs einer Familie abdecken.
  • Regenwasser ist sehr sauberes Wasser und enthält kaum Schadstoffe.

So funktioniert die Regenwassernutzung

Regenwasser für Altbau und Neubauten

Wesentliche Voraussetzung für die Nutzung des anfallenden Regenwassers ist das richtige Dach – Asbestdächer, Bitumendächer und Reetdächer eignen sich nicht für die Regenwassernutzung. Gut geeignet sind Dächer, die mit Betondachsteinen, Tonziegeln oder Schiefer eingedeckt sind.

Um Regenwasser für den täglichen Bedarf nutzen zu können, wird es in einem Erdtank oder einer Zisterne (Kellerspeicher) aufgefangen und vor Licht geschützt und kühl gespeichert. Ein vorgelagerter Filter entfernt grobe Verschmutzungen. Mit einer Saugpumpe wird das Regenwasser über die Saugleitung in das eigene und eindeutig gekennzeichnete Leitungsnetz für Regenwasser und zu den Verbrauchsstellen transportiert.

Der Bau einer Regenwassernutzungsanlage muss beim zuständigen Wasserversorgungsunternehmen angezeigt werden und sollte von einem Fachbetrieb installiert werden. Eine Baugenehmigung ist in den meisten Fällen nicht erforderlich.

Keine Angst vor Trockenperioden!

Kontrollierte Wohnraumlüftung

Kontrollierte Wohnraumlüftung für mehr frische Luft und weniger Heizkosten

Während in alten Häusern ein Luftwechsel (unkontrolliert) auch über Fenster, Fugen an Fenstern und Türen oder undichte Kellerschächte stattfindet, sind neue Niedrigenergie- und Passivhäuser immer besser gedämmt und quasi luftdicht.

Da die im Haus entstehende Feuchtigkeit nicht mehr nach außen gelangen kann und zu wenig frische Luft von draußen herein kommt, kann sich die Feuchtigkeit in den Räumen sammeln und die Gefahr von Schimmelbildung steigt.

Abhilfe verschafft eine Abluftanlage für die kontrollierte Wohnraumlüftung, die nicht nur für den nötigen Luftaustausch und frische Luft sorgt – durch den Einsatz einer Wärmerückgewinnung können auch die Heizkosten reduziert werden. Deshalb ist der Einbau einer Wohnraumlüftung in neuen Häusern heute bereits vielfach Standard.

Kontrollierte Wohnraumlüftung lüftet auch im Altbau effizienter

Für einen als hygienisch ausreichend betrachteten Luftaustausch werden etwa 30 m³ Luftmenge pro Person und Stunde als notwendig angesehen. Bei vier Personen kommen da 120 m³ Abluft zusammen, die pro Stunde ausgetauscht werden müssen.

Durch das unkontrollierte Lüften mit dem Fenster ist ein konstanter Luftwechsel in diesem Umfang auch in älteren Gebäuden nicht einfach zu gewährleisten. Denn für ausreichend Frischluft müsste rund um die Uhr alle 2 Stunden für 5 Minuten durchgelüftet werden – das ist kaum zu leisten, wenn man Abwesenheiten und Schlafenszeiten berücksichtigt.

Deshalb eignet sich eine automatische Wohnraumlüftung auch für Altbauten, denn sie versorgt Haus oder einzelne Räume kontrolliert und gleichmäßig mit frischer Luft, ohne dass aktiv selbst gelüftet werden muss.

Vorteile kontrollierter Wohnraumlüftung

  • die Außenluft kommt gefiltert ins Haus
  • mit der Abluft werden Schadstoffe und Gerüche abtransportiert → dadurch kann auch das Infektionsrisiko reduziert werden
  • immer frische Luft sorgt für besser Konzentration und kann gegen Kopfschmerzen helfen
  • die Gefahr von Schimmelbildung wird vermieden
  • durch die Reduzierung der Luftfeuchtigkeit wird außerdem das Milbenwachstum gehemmt
  • die Fenster können bei der Versorgung mit Frischluft gschlossen bleiben, was auch eine eventuelle Lärmbelastung reduziert
  • bei Einsatz einer Wärmerückgewinnung wird die Außenluft im Winter durch die Abluft vorgeheizt, im Sommer gekühlt

Fördermöglichkeiten für die nachträgliche Installation einer Lüftungsanlage nutzen

Wer bei einer bestehende Immobilie eine Lüftungsanlage installieren möchte, für den empfehlen sich dezentrale Systeme zur Wohnraumlüftung, die relativ einfach einzubauen sind.

Lüftungsanlagen werden für Ein- und Zweifamilienhäuser im Rahmen des Programms „Energieeffizient Sanieren“ mit einem vergünstigten Kredit (151) und einem Investitionszuschuss (430) von der KfW gefördert. Aktuell profitieren Bauherren von einer zusätzlichen Förderung für Kombinationsmaßnahmen, d. h., wenn der Einbau einer Lüftungsanlage mit einer Sanierungsmaßnahme an der Gebäudehülle kombiniert wird.

Weiterführende Informationen zur Erweiterung des KfW-Programms „Energieeffizient Sanieren“ durch das Lüftungs-Paket