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Regen ist für die Tonne!

Kostenloses Regenwasser nutzen — Wasser sparen — Ressourcen schonen

Regen haben wir hier in Norddeutschland reichlich. Allein im Februar 2019 kamen in Schleswig-Holstein im Schnitt 45 Liter pro Quadratmeter runter. Und selbst im heißen Sommer 2018 waren es im Juli noch 20 (Quelle: Statista). Und das Beste: Er ist kostenlos — aber nicht umsonst!

Warum das wichtig ist? Passen Sie mal auf!

123 Liter Trinkwasser hat 2017 jeder Deutsche pro Tag verbraucht (Quelle: Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft). Am meisten Wasser wird für Körperpflege und die Toilettenspülung verwendet. Doch durch die Nutzung von Regenwasser kann der Verbrauch von kostbarem Trinkwasser wesentlich gesenkt werden — denn nur ein geringer Teil des Verbrauchs wird tatsächlich in Trinkwasserqualität benötigt.

Für die Tonne, die Waschmaschine, fürs Klo, die Dusche …

Regenwassernutzung im Garten

Die Nutzung von Regenwasser für die Gartenbewässerung ist für viele Menschen schon lange wieder selbstverständlich und die Regentonne hat ihren Weg zurück in die Gärten gefunden.

Aber auch im Haushalt kann Regenwasser genutzt werden. Am einfachsten für Waschmaschine und Toilette, aber mit der richtigen Technik kann es sogar für Dusche und Schwimmbad verwendet werden.

Ein Vier-Personen-Haushalt kann im Jahr durchschnittlich 60 Kubikmeter Trinkwasser durch Regenwassernutzung sparen. Je nach Abwassergebühren und wenn für das genutzte Regenwasser keine Abwassergebühren erhoben werden, ist eine jährliche Ersparnis von 240 bis zu 300 Euro möglich.

Auch für Betriebe und Unternehmen ist die Nutzung von Regenwasser als Betriebswasser einen gute Möglichkeit, Wasser und Kosten zu sparen und gleichzeitig Umwelt und Ressourcen zu schonen.

Warum Regenwasser?

Die Vorteile von Regenwasser sind vielfältig: Es ist optimal fürs Wäschewaschen — da es keinen Kalk enthält, ist es besonders weich und reinigt deshalb besser als Trinkwasser. Mit weniger Waschmittel.

Regenwasser ist sehr sauber und nahezu frei von Schadstoffen. Übrigens: Auch Zimmerpflanzen lieben Regenwasser.


So funktioniert Regenwassernutzung im Alt- und Neubau

Wesentliche Voraussetzung für die Nutzung des anfallenden Regenwassers ist das richtige Dach – Asbestdächer, Bitumendächer und Reetdächer eignen sich nicht. Gut geeignet sind hingegen Dächer, die mit Betondachsteinen, Tonziegeln oder Schiefer eingedeckt sind.

Um Regenwasser für den täglichen Bedarf nutzen zu können, wird es in einem Erdtank oder einer Zisterne (Kellerspeicher) aufgefangen und vor Licht geschützt und kühl gespeichert. Ein vorgelagerter Filter entfernt grobe Verschmutzungen. Mit einer Saugpumpe wird das Regenwasser über die Saugleitung in das eigene und eindeutig gekennzeichnete Leitungsnetz für Regenwasser und zu den Verbrauchsstellen transportiert.

Der Bau einer Regenwassernutzungsanlage muss beim zuständigen Wasserversorgungsunternehmen angezeigt werden und sollte von einem Fachbetrieb installiert werden. Eine Baugenehmigung ist in den meisten Fällen nicht erforderlich.

Und in Trockenperioden?

Keine Sorge! Sollte nicht ausreichend Regenwasser im Tank sein, erfolgt die Versorgung über automatisches Nachspeisen mit Trinkwasser.

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