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Kontrollierte Wohnraumlüftung

Kontrollierte Wohnraumlüftung für mehr frische Luft und weniger Heizkosten

Während in alten Häusern ein Luftwechsel (unkontrolliert) auch über Fenster, Fugen an Fenstern und Türen oder undichte Kellerschächte stattfindet, sind neue Niedrigenergie- und Passivhäuser immer besser gedämmt und quasi luftdicht.

Da die im Haus entstehende Feuchtigkeit nicht mehr nach außen gelangen kann und zu wenig frische Luft von draußen herein kommt, kann sich die Feuchtigkeit in den Räumen sammeln und die Gefahr von Schimmelbildung steigt.

Abhilfe verschafft eine Abluftanlage für die kontrollierte Wohnraumlüftung, die nicht nur für den nötigen Luftaustausch und frische Luft sorgt – durch den Einsatz einer Wärmerückgewinnung können auch die Heizkosten reduziert werden. Deshalb ist der Einbau einer Wohnraumlüftung in neuen Häusern heute bereits vielfach Standard.

Kontrollierte Wohnraumlüftung lüftet auch im Altbau effizienter

Für einen als hygienisch ausreichend betrachteten Luftaustausch werden etwa 30 m³ Luftmenge pro Person und Stunde als notwendig angesehen. Bei vier Personen kommen da 120 m³ Abluft zusammen, die pro Stunde ausgetauscht werden müssen.

Durch das unkontrollierte Lüften mit dem Fenster ist ein konstanter Luftwechsel in diesem Umfang auch in älteren Gebäuden nicht einfach zu gewährleisten. Denn für ausreichend Frischluft müsste rund um die Uhr alle 2 Stunden für 5 Minuten durchgelüftet werden – das ist kaum zu leisten, wenn man Abwesenheiten und Schlafenszeiten berücksichtigt.

Deshalb eignet sich eine automatische Wohnraumlüftung auch für Altbauten, denn sie versorgt Haus oder einzelne Räume kontrolliert und gleichmäßig mit frischer Luft, ohne dass aktiv selbst gelüftet werden muss.

Vorteile kontrollierter Wohnraumlüftung

  • die Außenluft kommt gefiltert ins Haus
  • mit der Abluft werden Schadstoffe und Gerüche abtransportiert → dadurch kann auch das Infektionsrisiko reduziert werden
  • immer frische Luft sorgt für besser Konzentration und kann gegen Kopfschmerzen helfen
  • die Gefahr von Schimmelbildung wird vermieden
  • durch die Reduzierung der Luftfeuchtigkeit wird außerdem das Milbenwachstum gehemmt
  • die Fenster können bei der Versorgung mit Frischluft gschlossen bleiben, was auch eine eventuelle Lärmbelastung reduziert
  • bei Einsatz einer Wärmerückgewinnung wird die Außenluft im Winter durch die Abluft vorgeheizt, im Sommer gekühlt

Fördermöglichkeiten für die nachträgliche Installation einer Lüftungsanlage nutzen

Wer bei einer bestehende Immobilie eine Lüftungsanlage installieren möchte, für den empfehlen sich dezentrale Systeme zur Wohnraumlüftung, die relativ einfach einzubauen sind.

Lüftungsanlagen werden für Ein- und Zweifamilienhäuser im Rahmen des Programms „Energieeffizient Sanieren“ mit einem vergünstigten Kredit (151) und einem Investitionszuschuss (430) von der KfW gefördert. Aktuell profitieren Bauherren von einer zusätzlichen Förderung für Kombinationsmaßnahmen, d. h., wenn der Einbau einer Lüftungsanlage mit einer Sanierungsmaßnahme an der Gebäudehülle kombiniert wird.

Weiterführende Informationen zur Erweiterung des KfW-Programms „Energieeffizient Sanieren“ durch das Lüftungs-Paket

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